Feuerwehrhistorik Montabaur e.V.


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Juhu Wir haben Nachwuchs ! 2. Fahrzeug ein TLF 16/25 für den Verein Feuerwehrhistorik Montabaur e.V.

Feuerwehroldtimer künftig in Montabaur zu besichtigen !

Solche symbolischen Preise sind selbst für Schnäppchenjäger sensationell: Einen Grillabend für die Belegschaft der Werksfeuerwehr von Klöckner Pentaplast kostet den Verein Feuerwehrhistorik Montabaur ihr Neuzugang, das Löschfahrzeug "TLF 16/24". Fast 50 Jahre ist der 132 PS starke Feuerwehroldtimer alt, der bei dem Unternehmen in Heiligenroth rund 20 Jahre im Einsatz war und "gute Dienste getan hat", wie Werkleiter Stefan Hoffmann (3. von links) und Wehrleiter Nico Schwind (2. von links) berichten. Darüber, dass das Fahrzeug von Oldtimerfans künftig in der Kreisstadt bestaunt werden kann, freuen sich Thomas Seel (rechts) und Harald Lind vom Verein Feuerwehrhistorik.


Der Verein


Der Grundstein zum Verein Feuerwehrhistorik Montabaur e.V. wurde durch die Übernahme des bis im Jahr 2006 im Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr Montabaur stehenden Tanklöschfahrzeuges TLF 24/50 gelegt. Dieser Wagen stellt in vielerlei Hinsicht ein besonderes Fahrzeug dar:

- Insgesamt wurden nur drei Fahrzeuge gleicher Bauart hergestellt
- Die TLF wurden in einem Projekt des Landes Rheinland-Pfalz angeschafft, die Gefährdungslage bei Groß- und Waldbränden in ländlichen Gebieten zu reduzieren. Deshalb werden diese Fahrzeuge auch oft als GTLF bezeichnet: Großtanklöschfahrzeug – was den enormen Wasservorrat von 5.000 Litern beschreibt. Eine hohe Geländegängigkeit durch Allrad-Antrieb unterstreicht den Anspruch für den „Outdoor-Einsatz“.
- Neben dem enormen Löschwasservorrat sind 500 Liter Schaummittel, eine Feuerlöschkreiselpumpe 24/8 (2400 Liter Wasserabgabe pro Minute bei 8 bar Druck) und ein imposanter Schaum-/Wasserwerfer („Löschkanone“) an Bord
- Das Fahrzeug wurde am 05.02.1976 in Dienst gestellt – Außerdienststellung erfolgte im November 2006
- Durch seinen hohen Aufbau und die Allradtauglichkeit wirkt das TLF äußerst „muskulös“ und kraftvoll – gerne wurde dieser Wagen von der Bevölkerung als „Wasserbulle“ bezeichnet.

Allerdings sind die Dienstjahre in einer Stützpunktwehr mit ca. 150 Einsätzen per anno nicht ohne Spuren vorbei gegangen. So hat sich der Verein Feuerwehrhistorik vorgenommen, das Fahrzeug in den nächsten Jahren nach und nach komplett zu restaurieren. Ich darf in diesem Zusammenhang noch erwähnen, dass das Fahrzeug in seinen Originalzustand versetzt werden soll – nur eben renoviert. Es sind also keine nachträglichen Umbauten, Anbauten oder Veränderungen (Wohnmobil oder Ähnliches) geplant.

Vorstandvorsitzender

Thomas Seel


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